Die Rohingya sind eine muslimische Minderheit im südostasiatischen Myanmar. Es ist eine unvorstellbar grausame Situation für die Rohingya-Muslime in Myanmar. Eine muslimische Minderheit die abgeschnitten von der Welt ist. Kaum jemand hört die Hilfeschreie aus Myanmar. Tagtäglich werden die Rohingya-Muslime verfolgt und vertrieben. Sie sind politisch entrechtet und deshalb der Willkür des Staates schutzlos ausgeliefert. Fast täglich werden die Rohingya-Muslime grundlos inhaftiert und gefoltert. Auch Kinder und Frauen sind Opfer von gezielten Tötungen und Vergewaltigungen. In Myanmar herrscht ein unbeschreibliches Klima der Angst. Diese Angst war der Grund, weshalb abertausende der Rohingya-Muslime nach Bangladesch geflüchtet sind. Tuisa e.V. und die Tuisa hilft-Stiftung wollen gemeinsam mit Euch auf die Situation in Myanmar aufmerksam machen. Mit einem Schweigemarsch wollen wir unser Entsetzen spürbar, unsere Trauer, unser Mitgefühl und unser Protest gegenüber der gnadenlosen Verfolgung und der unerträglichen Unterdrückung der stimmlosen Muslime in Myanmar zum Ausdruck bringen.

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”

Martin Niemöller

sddss